TENNISCLUB RIEGEL e. V.

SATZUNG

§ 1

Der Tennisclub Riegel e. V. besteht seit 1960 und hat seinen Sitz in Riegel; seine Dauer ist unbestimmt.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein ist unter der Nr. VR 10 vom 22.12.1960 beim Vereinsregister des Amtsgerichts Kenzingen eingetragen und ist Mitglied im Badischen Sportbund und im Badischen Tennisverband.

§ 2

Zweck des Vereins ist die planmäßige Pflege und Förderung des Tennissports, um einen Beitrag zur Gesunderhaltung und Erholung seiner Mitglieder zu leisten.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch das Abhalten von Vergleichskämpfen verwirklicht, um den echten Sportgedanken zu fördern. Darüber hinaus sollen alle vom Club getragenen geselligen Veranstaltungen das Gemeinschaftsgefühl seiner Mitglieder festigen und damit zugleich ein gedeihliches Zusammenleben aller in gegenseitiger Achtung und Toleranz verbessern helfen.

§ 3

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten aus Mitteln des Vereins keine Zuwendungen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch eine unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 5

Das Amt des Vereinsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
Die Mitgliederversammlung kann abweichend beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung bezahlt wird.

§ 6

  1. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag mit eigenhändiger Unterschrift des Antragstellers.
    Der Vorstand entscheidet darüber und ist bei einer Ablehnung verpflichtet, dem Bewerber den Grund dafür mitzuteilen.
  2. Neu aufgenommene Mitglieder haben außer dem Jahresbeitrag des laufenden Geschäftsjahrs die festgesetzte Aufnahmegebühr zu entrichten.
    Beide Beträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
    Der Jahresbeitrag ist bis zum 31. März zu entrichten.
    In besonders gelagerten Fällen entscheidet der Vorstand. Eine Aufrechnung von Forderungen mit Beiträgen ist ausgeschlossen.

§ 7

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern und Besuchern für Gefahren, Schäden und Verluste, die aus dem Sportbetrieb und dem Besuch der von ihm in Riegel unterhaltenen Tennisanlage entstehen, insoweit diese durch eine abzuschließende Versicherung gedeckt werden.
Die Bestimmung des § 31 BGB bleibt davon unberührt.

§ 8

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Der Verein hat folgende Mitglieder:
    • aktive Mitglieder über 18 Jahre
    • jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre
    • passive Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
  3. Stimmrecht haben alle Mitglieder, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Die Interessen der Jugendmitglieder vertritt der Jugendwart.
    Auf Verlangen von mindestens 25 % der Jugendmitglieder in Form eines schriftlichen Antrags mit Begründung hat er eine Versammlung seiner von ihm Betreuten abzuhalten.

§ 9

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle satzungsmäßigen Rechte und Pflichten.
  2. Der Austritt kann jederzeit durch einen Einschreibebrief an den Vorstand erfolgen; der Austritt wird zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs wirksam, wenn die entsprechende Nachricht spätestens am 30. September beim Vorstand eingegangen ist. Die Beitragspflicht besteht bis zum Ende des Geschäftsjahrs.
  3. Mitglieder, die mit einem Amt im Club betreut sind, haben im Falle ihres Austritts auf Verlangen des Vorstands Rechenschaft abzulegen und hierbei alle vereinseigenen Unterlagen und Belege auszuhändigen.
  4. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstands mit einer Zweidrittelmehrheit. Vorher ist dem Betroffenen ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Anlässe zu einem solchen Verfahren sind grobe Verstöße gegen Zweck und Ziel des Vereins, gegen die Anordnungen des Vereins und die Vereinsdisziplin, schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Clubs, sowie ein mehr als einjähriger Beitragsrückstand. Ein entsprechender Beschluss des Vorstands ist endgültig, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  5. Ein rückständiger Vereinsbeitrag ist auch nach erfolgtem Ausschluss in voller Höhe zur Zahlung fällig und kann nach erfolgloser schriftlicher Mahnung gegebenenfalls durch den Vorstand mit gerichtlichen Mitteln abverlangt werden.

§ 10

Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

ad a) Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem:

  1. 1. Vorsitzenden
  2. 2. Vorsitzenden
  3. Kassenwart
  4. Schriftführer
  5. 1. Beisitzer
  6. Sportwart
  7. Jugendwart

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Die Wahl des Vorstands erfolgt per Akklamation; die Wahl muss aber durch Stimmzettel vorgenommen werden, wenn mehr Kandidaten als notwendig zur Wahl stehen oder der Kandidat dies wünscht oder die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beschließt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält.
Bei Stimmengleichheit für zwei Bewerber entscheidet das vom Wahlleiter zu ziehende Los.
Bei Stimmengleichheit für mehr als zwei Bewerber entscheidet eine Stichwahl.

§ 11

  1. Der Vorstand führt und vertritt den Verein. Dies gilt auch im Sinne des § 26,2 BGB.
    Er ist ehrenamtlich tätig und erhält keine Vergütung. Jeweils zwei Mitglieder des Vorstands vertreten den Club gemeinsam.
  2. Der erste bzw. zweite Vorsitzende beruft nach Bedarf schriftlich Sitzungen des Vorstands ein.
    Dies hat außerdem auf Verlangen von mindestens drei Vorstandsmitgliedern innerhalb von 14 Tagen zu geschehen.
    Beschlüsse der Vorstandssitzungen erfolgen mit einfacher Mehrheit der Anwesenden, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten bzw. des zweiten Vorsitzenden.
  3. Eventuell notwendig werdende Ablösungen von Vorstandsmitgliedern haben mit Zweidrittelmehrheit der Mitgliederversammlung zu erfolgen.
  4. Über die Vorstandssitzungen muss ein Protokoll geführt werden, das die dort gefassten Beschlüsse wörtlich zu enthalten hat.
    Es ist jeweils von dem leitenden 1. bzw. 2. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
  5. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so ist der Vorstand verpflichtet, bis zum Termin der nächsten Mitgliederversammlung das Amt kommissarisch durch ein anderes Vereinsmitglied zu besetzen.

§ 12

  1. Der erste bzw. zweite Vorsitzende kann jederzeit, jedoch mindestens einmal im ersten Quartal des Jahrs, mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen. Dieses muss ebenfalls geschehen, wenn es von mindestens einem Drittel des Vorstands oder einem Viertel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich mit Begründung beantragt wird.
  2. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen schriftlich und spätestens vier Tage vor dem Zeitpunkt der Mitgliederversammlung bei dem 1. bzw. 2. Vorsitzenden eingehen und begründet sein.
    Die Mitgliederversammlung kann die Annahme von Dringlichkeitsanträgen zur Tagesordnung mit einer Zweidrittelmehrheit beschließen.
  3. Der 1. Vorstandsvorsitzende leitet die Mitgliederversammlung.
    Bei den fälligen Vorstandswahlen übernimmt der durch die Mitgliederversammlung zu bestellende Wahlleiter die Verhandlungsleitung, bis der neue Vorstand gewählt ist.
  4. Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen, das von den Leitern und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich aufzunehmen.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlungen erfolgen, soweit diese Satzung nichts anders vorsieht, mit einfacher Mehrheit.
    Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden. Persönliche Anwesenheit ist erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

§ 13

Zu Beginn jeder Mitgliederversammlung muss erfolgen:

  1. Feststellen der Zahl der anwesenden Stimmberechtigten (Mandatsprüfung)
  2. Wahl des Protokollführers
  3. Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte

Bei der ersten obligatorischen Versammlung des Jahres muss die Tagesordnung zusätzlich folgende Punkte enthalten:

  1. Bericht des 1. Vorsitzenden
  2. Kassenbericht
  3. Bericht der Kassenprüfer

In den Wahljahren sowie nach Bedarf kommen hinzu:

  1. Bericht der Vorstandsmitglieder
  2. Entlastung des Vorstands
  3. Neuwahl des Vorstands
  4. Wahl der zwei Kassenprüfer

Sofern eine Beitrags- oder Satzungsänderung beabsichtigt ist, muss dieses von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

§ 14

Die Kassenprüfer haben das Recht und die Pflicht, die finanziellen Dinge im Verein zu überwachen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören und können nur durch eine Mitgliederversammlung von ihrem Amt entbunden werden. Der entsprechende Beschluss hat mit Zweidrittelmehrheit zu erfolgen.

§ 15

  1. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Riegel, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Riegel, 27.02.2011

Ihr Tennisclub in 79359 Riegel am Kaiserstuhl

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